Viele Heimspiele – durchwachsene Bilanz

Es war ein Wochenende mit vielen Heimspielen. Es gab viele Höhen aber auch Tiefen.


Am Ende eingebrochen

Die Motivation vor dem Spiel war hoch, am Ende mussten sich die Germersheimer Oberliga-Volleyballer dem TV Walpershofen jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Besonders der letzte Satz ist dabei wohl nur schwer zu erklären.

Libero Kevin Peter sprach von einem insgesamt guten Spiel, in dem in verschiedenen Momenten die einzelnen Spielelemente gut funktionierten und harmonisch aufeinander abgestimmt waren. Einige Aufschlagserien, gute und druckvolle Angriffe und eine gute Annahme und Feldabwehr machten Hoffnung auf mehr. In den ersten 3 Sätzen (22:25, 20:25, 25:21) war Walpershofen aber auch zwei Sätze lang in den entscheidenden Phasen besser. Im 3. Satz konnte das Team von Trainer Kessing dann endlich zeigen, wozu es in der Lage ist. Nach dem 6:8-Rückstand zog man mit einer 12:4-Serie vorentscheidend zum 18:12 davon und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Es hätte der Auftakt zu einer Aufholjagd sein können. Was danach jedoch passierte, kann man eigentlich nur schwer in Worte fassen. Libero Peter sprach davon, dass sich die Gäste mit drei Zwei-Meter-Hünen im Block in einen Rausch spielten und den Hausherren beim 8:25 keine Chance ließen. Auf den Zuschauerrängen machte sich aber auch Erstaunen breit, dass die Fehlerquote im Spielaufbau und beim Angriff wieder zu hoch anstieg. Walpershofen hatte schon nach etwas mehr als dem ersten Satzdrittel keine Probleme mehr, das Spiel souverän zu Ende zu bringen, da die Gastgeber die Gegenwehr komplett eingestellt hatten. Bis zum nächsten Spiel muss man nun die Köpfe frei bekommen, um motiviert aufspielen zu können. Vielleicht hilft es ja, wenn jeder sich und seine Leistung hinterfragt und man gemeinsam den Reset-Knopf drückt.


Stimmung ja, Konzentration zu wenig

Man wollte auswärts gewinnen, konnte aber nur einen Punkt aus Sinzig mitnehmen. Bei der 2:3-Niederlage gelang es den Germersheimer Landesliga-Damen nicht durchgehend, die Konzentration auf hohem Niveau zu halten.

Ähnlich wie im letzten Spiel funktionierte der Auftakt besonders gut. Das Team spielte ohne Makel sein Können konsequent und dominant aus. Sinzig hatte in dieser Auftaktphase kein Mittel gegen die Gäste. Doch an diesem Tag gab es aus Sicht von Trainerin Karin Träber zu viele Höhen und Tiefen. Im 2. und 3. Satz folgten besonders in der Annahme viele Probleme, die es Zuspielerin Julia Gramke teilweise unmöglich machten, ein geordnetes Angriffsspiel aufzubauen. In Durchgang 3 kamen dann auch noch viele Aufschlagfehler hinzu. Mit 5 von insgesamt 10 Aufschlagfehlern im gesamten Spiel war diese Quote in Satz 3 deutlich zu hoch. Auch die Ansprachen in den Auszeiten fruchteten nicht. Bereits beim 12:19-Rückstand im 3. Satz resignierte man und fügte sich in den Satzrückstand. Trainerin Träber fand in der Satzpause deutliche Worte, die Wirkung zeigten. Ähnlich druckvoll wie in Satz 1 bekam man die Gastgeberinnen immer besser in den Griff und rettete sich im letzten Satzdrittel über die Ziellinie. Bereits hier zeigte sich aber auch wieder, dass der Sinziger Angriff an diesem Tag besser war und die Germersheimer Blockschwäche vermehrt ausnutzen konnte. Im Tie-Break setzte sich Sinzig nach anfänglichem Hin und Her (6:5) bis zum Seitenwechsel mit 3 Punkten entscheidend ab (8:5) und hatte nach einem missglückten Angriff von Maike Moors das Momentum endgültig auf seiner Seite. Trainer Karin Träber zog danach ein gemischtes Fazit: „Unsere Stimmung war heute überwiegend gut, aber insgesamt folgten unseren Höhenflügen zu viele Tiefschläge. Wir geben aber nicht auf und werden weiter hart trainieren.“

Stark gekämpft in heimischer Halle

Am Sonntag konnten die Damen 2 eine ausgeglichene Heimbilanz erreichen mit einem Sieg und einer knappen Niederlage. Gekämpft wurde in beiden Spielen von Anfang bis Ende. Das Match gegen SC Mutterstadt III wurde durch gute Annahme und Abwehr, Zuspiel und Angriff souverän 3:0 gewonnen (25:16; 25:07; 25:17). Das zweite Spiel gegen Tabellenführer VTV Mundenheim ging zwar knapp 2:3 verloren (25:20; 16:25; 27:25; 13:25; 11:15), allerdings hat das Team 5 Sätze lang um jeden Punkt gekämpft. In der Rückrunde will man Mundenheim schlagen und sieht somit mit der heutigen, starken Leistung auch weiteren Spieltagen positiv entgegen.


4 Punkte für das Mixed-Team Avengers

Mit 8 Spielern reiste man nach Annweiler. Im ersten Spiel gegen Big Bang Hainfeld war von Anfang an klar, dass es einen Sieg geben muss. Motiviert und mit Spaß ging es ins Spiel, welches schnell nach Plan verlief. Dem Gegner wurde keine Chance gelassen auch nur ansatzweise das Spiel an sich zu reisen. Nach knapp einer Stunde hatten die Avengers den ersten 3:0-Sieg des Tages eingefahren. (25:15 / 25:11 / 25:16)
Mit Annweiler wartete dann der deutlich stärkere Gegner. Auch nach gewonnenem ersten Satz war, dass es nicht einfach wird. Der zweite Satz konnte knapp gewonnen werden. Durch den großen Kader konnte Trainer Marco Klein noch mal taktisch sinnvoll wechseln und auch am Ende das zweite Spiel durch ein 3:0 nach Hause bringen.
(25:21 / 26:24 / 25:16)

Weitere Ergebnisse:

Herren 2 – TSV Speyer III 2:3
Herren 2 – ASV Landau II 3:0
Damen 3 – TV Rodenbach 0:3
Herren 3 – TV Maximiliansau 0:3
Herren 3 – VC Hainfeld 1:3
Mixed 2 – HSV Landau 3:1
Mixed 2 – Meteor Südpfalz 3:0