U20männlich viertbeste Mannschaft in Südwestdeutschland

Die männliche U20 der Jugendkooperation mit der SG Speyer/Haßloch belegte am 28.04. bei der Südwestdeutschen Meisterschaft einen tollen 4. Platz. Mit 6 Germersheimer Spielern wurde dabei die gleiche Platzierung aus dem Vorjahr bestätigt.

Bereits im 1. Gruppenspiel gegen TuS Kriftel war relativ klar, dass der Sieger als 1. der Gruppe ins Halbfinale einziehen würde. Gegen einen spielstarken Gegner stimmte das Abwehr- und Annahmeverhalten nicht, so dass schnelle Angriffe nicht oft möglich waren. Auch in der Blockarbeit zeigte das Team nicht sein volles Potential. Lediglich im 2. Satz konnte man kurzzeitig Paroli bieten jedoch die 0:2-Niederlage nicht vermeiden. Im 2. Gruppenspiel gegen DJK Saarbrücken-Rastpfuhl ging es nun um das Halbfinale. Mit wesentlich besserer Leistung zog man im 1. Satz erstmal das eigene Spiel auf, vergab dann aber den Vorsprung fast noch und musste sogar einen Satzball abwehren. Im 2. Satz war man dann aber durchgehend dominant und konnte vor allem über die Mittelblocker Alex Pelegri und Patrick Cimo immer wieder punkten. Mit dem 2:0-Erfolg war der Halbfinaleinzug perfekt. Dort wartete mit dem späteren Südwestmeister TV Bliesen der absolute Top-Favorit. Wer nun gegen die mit Jugendnationalspielern gespickte Mannschaft ein einseitiges Spiel erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Mit der besten Tagesleistung zeigte das Team, zu welcher Leistung es fähig ist. Favorit Bliesen war erstmal sichtlich überrascht angesichts der Gegenwehr. Libero Tim Vorberg glänzte mit tollen Abwehraktionen und auch Kapitän Christoph Wanner konnte auf der Diagonalposition überzeugen. Letztendlich gab die größere Erfahrung den Ausschlag zu Gunsten der Bliesener Spieler, die sich dann im Endspiel gegen TuS Kriftel den Titel sicherten. Im Spiel um Platz 3 verlor unsere U20 nach erneut guter Leistung knapp mit 0:2 und belegte somit am Ende einen guten 4. Platz. Auch wenn mit mehr Konzentration im 1. Gruppenspiel vielleicht mehr drin gewesen wäre, zogen die Trainer Dominik Betsch und Holger Grimm ein positives Fazit. Einige der Spieler dürfen auch im nächsten Jahr noch bei der U20 antreten, die dann hoffentlich auch wieder im Rahmen der Jugendkooperation erfolgreich sein wird.