Vorschau für den 23./24.01.16

Auch am kommenden Wochenende geht es wieder rund bei den Volleyballern. Insbesondere die Oberliga-Teams wollen weiter nach oben klettern.

Heiß wie Frittenfett

Manchmal kann ein Sieg verdammt viel positive Energie frei setzen. Genau das scheint bei den Oberliga-Volleyballerinnen nach dem deutlichen Sieg am letzten Wochenende passiert zu sein. Zumindest war das Strahlen in den Gesichtern zu sehen und auch die Zielsetzung für das kommende Spiel ist entsprechend.

Am Samstag gastiert das Team um 19 Uhr beim VfL Oberbieber. Im Hinspiel gab es damals einen 3:2-Erfolg, den man nun wiederholen will. Zumindest mental stellte man sich direkt nach dem letzten Spiel schon auf diesen Gegner ein und will auch in allen Spielelementen wiederum so druckvoll wie letzte Woche auftreten. Wenn die Aufschläge funktionieren, kann man Oberbieber unter Druck setzen. Im Hinspiel funktionierte das phasenweise sehr gut. Da die Motivation aktuell sehr hoch ist wird man den Gegner auch bestimmt nicht unterschätzen. Manch einer spricht schon davon, dass die Germersheimerinnen heiß wie Frittenfett auf das Spiel sind. Jetzt müssen sie es nur noch am Kochen halten und sich nicht die Finger daran verbrennen.

Eine offene Rechnung muss beglichen werden

Am kommenden Sonntag (16 Uhr in der Berufsschule) wollen die Oberliga-Volleyballer der Turnerschaft Germersheim beim Heimspiel gegen die VSG Saarlouis eine Rechnung begleichen. Aus dem Hinspiel ist bei 2:3-Niederlage nämlich noch etwas offen geblieben.

Dass das Team in der Liga absolut mithalten kann, hat es zuletzt gegen die Top-Teams Walpershofen und Lahnstein unter Beweis gestellt. Nun will man sich mit möglichst 3 Punkten gegen die Gäste aus dem Saarland belohnen. Im Hinspiel trat man mit reduziertem Kader an und erspielte sich eine 2:0-Führung. Dann aber gab man Punkt um Punkt ab und verlor am Ende. Genau diese offene Rechnung – oder besser gesagt dieser eine offene Satz – soll am Sonntag beglichen werden. Auch wenn Saarlouis den Jahresauftakt 2016 mit 2 Niederlagen nicht positiv gestalten konnte, darf man das Team nicht unterschätzen. An Motivation fehlt es den Germersheimern jedenfalls nicht, um auch weiterhin um jeden Punkt konzentriert zu kämpfen. Trainerin Karin Träber wird auf den noch urlaubenden Dominik Betsch verzichten müssen. Dominik Kuhn hofft, dass seine Schulterprobleme bis zum Spieltag erledigt sind. Selbst wenn es nicht reichen sollte wird sich der Rest des Teams für 3 Punkte zerreißen.

Nichts mehr zu verlieren

Dass die Verbandsliga ein höheres Niveau hat wussten die Damen 2 schon vor der Saison. Insofern verwundert es nicht dass sie bisher auch einige Niederlagen einstecken mussten. Aber Moral haben die Mädels, denn trotz roter Laterne geben sie sich nicht auf. Beim TV Gau-Algesheim (23.01., 17 Uhr) will das Team also befreit aufspielen und die bestmögliche Leistung abrufen. Zu verlieren gibt es jedenfalls nicht mehr viel.

Weiteres Spiel:

SG REHAmed Südpfalz III – Damen 3