Die erhofften Punkte

Während die Landesliga-Damen drei Punkte einfuhren, holten die Oberliga-Herren immerhin einen Punkt und feierten damit einen Lichtblick für die nächsten Spiele.

Ein guter Tag reicht nicht ganz aus

Es war ein Heimspiel der besseren Art. Am Ende hat es für Germersheims Oberliga-Volleyballer beim 2:3 (20:25, 30:28, 21:25, 25:22, 10:15) gegen den TV Limbach nicht ganz gereicht. Aber immerhin ein Punkt konnte damit eingefahren werden, auf dem sich aufbauen lässt. 

Limbach reiste mit extrem hohem Selbstbewusstsein nach dem Erfolg gegen Titelfavorit Gonsenheim an. An diesem Samstag hatten aber auch alle Germersheimer Spieler einen Sahnetag erwischt. Es hatte gefruchtet, dass man sich selbst hinterfragt hat. Jeder Spieler gab alles und zeigte eine sehr gute Leistung. Allen voran Neuling Tobias Grehl, der für den privat verhinderten Yannick Peters von Trainer Gerald Kessing von der zweiten in die erste Mannschaft hochgezogen wurde. Von Beginn an wurde um jeden Ball gekämpft, selbst nach fast 2,5 Stunden Spielzeit und einigen kontroversen Schiedsrichterentscheidungen, die auf beiden Seiten für Diskussionsstoff sorgten. Auch nach dem 1:2-Satzrückstand gaben sich die Hausherren nicht auf und boten Limbach Paroli. In dieser Phase war der Siegeswille beim Team deutlich spürbar. Nach einer 8:6-Führung im Tie-Break keimt die Hoffnung auf einen Heimsieg auf. Limbach mobilisierte dann aber nochmals alle Kräfte und nutzte die Fehler auf Germersheimer Seite dann letztendlich konsequent aus. Trotzdem können die Hausherren zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. An diesem Tag war die Leistung so wie man es sich auf gutem Oberliga-Niveau erwarten kann. Libero Kevin Peter lobte dabei Neuling Grehl besonders: „Tobias hat heute viel frischen Wind reingebracht. Das hat uns motiviert und war überall in der Halle zu spüren. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, können wir stolz auf uns und unsere Leistung sein.“

Die erhofften drei Punkte

Am Ende strahlten die Spielerinnen über das ganze Gesicht. Dazu hatten die Germersheimer Landesliga-Volleyballerinnen beim 3:0-Heimsieg (25:22, 25:23, 25:22) gegen den TV Vallendar auch allen Grund. Insgesamt zeigte das Team eine solide Leistung und war zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr, die Kontrolle zu verlieren.

Zu Beginn ging man wie in den letzten Spielen auch schnell in Führung. Scheinbar wird es zum Markenzeichen der Saison, dass man von Beginn an konzentriert agieren kann. Melanie Vake sorgte mit guten Aufschlägen für einen komfortablen Vorsprung. Im weiteren Satzverlauf häuften sich zwar die Aufschlagfehler und Schwächen in der Annahme ließen den Gegner wieder aufholen. Doch zur rechten Zeit berappelten sich die Gastgeberinnen wieder und dominierten durch druckvolle Aufschläge und Angriffe.

Auch im 2. Satz konnten die Zuschauer ein ähnliches Bild beobachten. Germersheim war insgesamt das bessere Team auch wenn man manchmal hektische Aktionen und einen unruhigen Spielaufbau präsentierte. Die Gäste ermöglichten es den Hausherrinnen aber immer wieder, sich abzusetzen. Bei eigener 24:19-Führung war Satz 2 fast schon gewonnen, ehe Vallendar noch 4 Satzbälle abwehrte. Germersheim machte dann aber noch rechtzeitig den Sack zu. Auch der 3. Durchgang war entsprechend positiv für das Heimteam. Auch wenn man den Gegner zwischendurch immer wieder aufholen ließ, hatte man das Spiel jederzeit unter Kontrolle. Besonders die langen Ballwechsel gingen fast ausnahmslos zu Gunsten Germersheims aus. Zuspielerin Julia Gramke zeigte sich nach dem Erfolg zufrieden: „Insgesamt haben wir heute eine gute kämpferische Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Darauf können wir für das nächste Heimspiel am kommenden Wochenende aufbauen.“