Ergebnisse vom 24./25.01.2014

Die Damen 2 stürmen weiter von Sieg zu Sieg. Der Rest der Teams war leider nicht ganz so erfolgreich.

 

 

Oberliga-Volleyballerinnen kriegen die Kurve nicht – 0:3-Niederlage gegen SC Mutterstadt

Auch im 2. Heimspiel des neuen Jahres haben die Germersheimer Oberliga-Volleyballerinnen eine zu deutliche Niederlage (22:25, 16:25, 19:25) kassiert. Was als Wiedergutmachung für die Fans und für sich selbst angedacht war, endete schmerzlich im Gegenteil.

Trainerin Karin Träber sah eine Mannschaft, die das Spiegelbild der letzten deutlichen Niederlage gegen Steinwenden vor einer Woche zeigte. Aufschläge zu harmlos, der Block gegen die Mutterstadter Diagonalangreiferin Lydia Martsch zu löchrig – es gab viele Gründe für die Niederlage.
Bereits beim 3:5 im 1. Satz musste Libera Lisa Deck als spielunfähig erklärt werden. Die grippale Erkältung hinderte sie doch zu sehr. Christina Pfadt wurde von Träber als neue Libera benannt, was sie selbst im Nachhinein als unglückliche Entscheidung bezeichnete. Die Abstimmung auf dieser ungewohnten Position funktionierte erstmal nicht. Bei 10:18 kam Alina Reinartz für Evelyn Kuhn ins Spiel und schaffte es den Block zu verstärken. Bei 22:23-Rückstand war der Satzgewinn wieder möglich, doch ein Annahmefehler und ein gut platzierter gegnerischer Angriff besiegelten den Satzverlust. Im folgenden 2. Satz lief das Team von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der Schwung gegen Ende des 1. Satzes war wie weggeblasen. Lange Ballwechsel gingen meistens zu Gunsten des Gegners aus und insgesamt war die Block- und Feldabwehr zu löchrig und zu hektisch. Lediglich im Außenangriff stieg die Punktequote deutlich an. Auch im letzten Durchgang kam der Kampfeswille zu spät auf und war überlagert von der Angst, Fehler zu machen. Mutterstadt hatte am Ende leichtes Spiel und feierte einen verdienten Sieg.
Für die Germersheimerinnen rückt der Traum von Meisterschaft und Aufstieg damit erstmal etwas in den Hintergrund. Trainer Träber sprach am Tag danach von einem Berg, vor dem die Mannschaft derzeit steht. „Wir brauchen jetzt gute Bergsteiger, um diesen Berg erfolgreich zu meistern.“

Damen 2 eilen weiter von Sieg zu Sieg – 3:1-Erfolg in Rheinzabern

Die Damen 2 lassen sich auch nicht ungünstigen Vorzeichen wie Erkältung oder einem nur 8-Frau-Kader beeindrucken und festigen mit dem 3:1-Sieg (26:24, 21:25, 25:13, 26:24) ihre komfortable Tabellenführung.
Der erste Satz war fast traditionell von einem holprigen Start geprägt. Der Respekt nach der Niederlage im Hinspiel war wohl noch in den Köpfen. Aber die Damen 2 haben sich mental verbessert und den Satz doch noch gewonnen. Der 2. Durchgang war geprägt von zu vielen Eigenfehlern. Insbesondere Annahme und Aufschläge hatten eine zu hohe Fehlerquote, so dass Rheinzabern leicht ausgleichen konnte. Ein komplett anderes Bild zeigte sich dann in Satz 3. Germersheim dominnierte mit druckvollem und variablem Spiel und nutzte die Lücken in der gegnerischen Abwehr gnadenlos aus. Der letzte Durchgang war dann ein Akt von unbändigem Siegeswillen und toller Moral der Mannschaft. Nach einem 0:6-Start lief man über 5:14, 7:16 und 9:17 einem viel zu großem Rückstand hinterher. Der Satz war eigentlich schon verloren. Insbesondere Oliva Kochendörfer war es aber zu verdanken, dass das Team den Satz noch drehen konnte. Mit 2 Aufschlagserien steuerte sie viele Punkte zur Aufholjagd bei. Rheinzabern konnte es am Ende wohl selbst nicht glauben, dass sie diesen Satz und damit das Match noch abgeben mussten. Trainerin Melanie Vake zollte ihrem Team großen Respekt dafür, dass es auch bei widrigen Vorzeichen weiter an seine Chancen geglaubt und sich nie aufgegeben hat. Die mentale Stärke sieht sie als großen Pluspunkt in dieser Saison, aber auch die tolle Leistung der Mittelblockerinnen, die auch in der Defensive gut mitarbeiten.

Weitere Ergebnisse:
Herren 1 – TV Bad Salzig 2:3
Herren 2 – TSV Annweiler 1:3
Herren 2 – SG Südpfalz II 2:3
Herren 3 – SG Speyer/Haßloch III 3:2
Herren 3 – SG Südpfalz III 0:3
Damen 3 – TV Rheinzabern II 1:3
Damen 3 – SG Waldfischbach II 3:1