Ergebnisse vom 21./22.02.2015

Für die Germersheimer Volleyballer gab es am Wochenende leider nichts zu holen. Die Damen 1 müssen sich dabei leider wohl vorerst aus dem Titelrennen verabschieden.

Ein überragender und ein guter Satz reichen nicht

Mit einer 1:3-Niederlage (25:18, 20:25, 23:25, 20:25) kehrten die Germersheimer Oberliga-Volleyballerinnen vom Spitzenspiel gegen die TGM Mainz-Gonsenheim zurück und müssen sich damit wohl aus dem Titelrennen verabschieden. Auch wenn Platz 1 theoretisch noch machbar ist, liegt der Fokus nach der Niederlage erstmal auf Platz 2.

Ein furioser erster Satz brachte die Germersheimerinnen in Führung. Ein deutlich verbesserter Annahmeriegel ermöglichte ein sehr variables Angriffsspiel. Die Mannschaft setzte die Vorgaben von Trainerin Karin Träber, die zu Beginn nach langer Zeit wieder selbst ins Geschehen eingriff, sehr gut um und konnte auch einen kleinen Einbruch in der Satzmitte gut verkraften. Der 2. Satz zeigte zu Beginn das übliche Auf und Ab. Annahme und Spielaufbau liefen nicht zusammen, so dass Gonsenheim den entscheidenden Vorsprung herausspielen konnte. In der 2. Satzhälfte kam Germersheim dann mit viel Schwung noch ein paar Punkte heran, aber der Rückstand war schon am Anfang zu groß. Gonsenheim überzeugte in diesem Satz mit einer bärenstarken Abwehr, die wenig direkte Germersheimer Punkte zuließ. Ein ähnliches Bild zeigte sich zu Beginn des 3. Durchgangs. Ein 0:4-Rückstand konnte aber dann nach einer Auszeit doch schnell aufgeholt werden. Das Team wollte die 2:1-Führung erreichen und zeigte – genau wie die Gastgeber – viel Kampfgeist. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Bei 23:20-Führung schien die Mannschaft auf gutem Weg zum Satzgewinn. Unerklärlicherweise schaffte man es danach aber nicht mehr, 2 geschweige denn 1 Punkt zu erzielen und musste Gonsenheim die 2:1-Führung überlassen. Danach war der Germersheimer Wille sichtlich gebrochen. Im 4. Satz lief mehr als einen halben Satz lang rein gar nichts zusammen. Auch Spielerwechsel brachten nicht den erhofften Ruck im Team. Bei 5:14 und erst recht bei 9:16-Rückstand war die Niederlage so gut wie besiegelt. Das man diesen Satz nur 20:25 abgab, war der Tatsache geschuldet, dass zum einen Gonsenheim etwas nachließ, man selbst aber noch einige schöne Punkte erzielen konnte. Der Druck war ja bei dem großen Rückstand nicht mehr vorhanden, so dass man doch befreit aufspielen konnte, aber am Ende eben doch zu hektisch und unüberlegt Fehler produzierte. Trainerin Karin Träber sah in ihrem Fazit einen Sieg der Mannschaft mit der besseren Tagesform. Letztendlich hatte sie einfach zu wenig Wechselmöglichkeiten. Für ihr Team legt sie nun vorerst den Fokus auf Platz 2. Da Verfolger Steinwenden deutlich 0:3 verlor, ist dies durchaus im Bereich des Möglichen.

Weitere Ergebnisse:

Herren 3 – VBC Lingenfeld 2:3
Herren 3 – SG Speyer/Haßloch III 1:3