Gemeinsame Talentförderung

Gesucht und gefunden – so könnte man die neue Zusammenarbeit der Volleyballabteilungen der Turnerschaft 1863 Germersheim e.V. und des TuS
Heiligenstein betiteln. Oberstes Ziel ist die Förderung von jungen Talenten.

Bereits vor etlichen Jahren gab es eine Zusammenarbeit beider Vereine, als die damalige Heiligensteiner Damenmannschaft ihr Spielrecht nach Germersheim übertrug. In den letzten Jahren entwickelte sich in Heiligenstein eine hervorragende Jugendarbeit. Im weiblichen Bereich konnten die Talente unter der Federführung von Erhard Rein sich sogar für Deutsche Meisterschaften der U14 qualifizieren. Aber auch im männlichen Bereich entwickelten sich einige Talente. Hier ist unter anderem der ehemalige Germersheimer Trainer Stefan Ungemach bei den ganz jungen Talenten mitverantwortlich.

Nach der letzten Saison waren beide Vereine auf der Suche nach Möglichkeiten, talentierte Spielerinnen und Spieler noch mehr zu fördern. So ergab sich nach vielen intensiven und guten Gesprächen eine Kooperation, die durch die Abteilungsleiter Dominik Betsch (Germersheim) und Eric Palenczat (Heiligenstein) ins Leben gerufen wurde. In diesem Rahmen wird in der Pfalzliga eine Spielgemeinschaft gegründet die auf dem Spielrecht der ehemaligen Germersheimer Damen 2 basiert. Darüber hinaus werden die Heiligensteiner Talente Luise Palenczat, Ida Walter, Helen Tahirovic und Jasmin Rudolph sowie Simon Hoffmann und Nils Weber mit einem Doppelspielrecht für die Germersheimer Oberliga-Teams ausgestattet. Alle 6 Nachwuchsasse sind Mitglieder der Landeskader der Jahrgänge 2002/03 (Mädchen) und 2001/02 (Jungen) und sollen durch die Förderung die Möglichkeit bekommen sowohl im Training mit erfahrenen Teamkolleginnen und -kollegen als auch im Duell mit anderen höherklassigen Teams mehr Erfahrungen sammeln und ihr Leistungsniveau steigern zu können. Zusammen mit anderen Germersheimer Talenten soll hier die Basis für weiterhin höherklassigen Volleyballsport in der Region gebildet werden.

Beide Volleyballabteilungen gehen optimistisch an diese Kooperation zum Wohle der Jugend heran und wollen davon gegenseitig profitieren.