Interview mit unserem neuen Damen1-Trainer Andreas Hollstein

Mit Andreas Hollstein konnten wir einen erfahrenen Trainer für unsere Oberliga-Damen gewinnen. Damit unsere Fans ihn kennenlernen können, hat sich unser Pressewart Alexander Zinser mit ihm unterhalten.

Andreas, herzlich willkommen bei den Germersheimer Volleyballern. Du bist jetzt seit kurzem in der Arbeit mit dem Team. Wie waren die ersten Wochen?

Das Team hat mich gut aufgenommen. Ich bin positiv von der Bereitschaft des Teams im Training überrascht. Die Mädels haben eine positive Grundeinstellung, die mir das Leben natürlich auch etwas leichter macht. Mit Katrin Naumer als neue vom Team gewählte Kapitänin und Michaela Sinn, die auch als Co-Trainerin fungieren wird, habe ich gestandene Spielerinnen an meiner Seite, die das Team führen und mir die ein oder anderen organisatorischen Dinge abnehmen.
Die Leistungen beim ersten Vorbereitungsturnier in Klarenthal haben mich ebenfalls zufrieden gestellt. Wir konnten hier unser Zusammenspiel verbessern und taktische Dinge ausprobieren.

Na das klingt ja vielversprechend. Wie kam eigentlich der Kontakt zustande und wann war für dich klar, dass du das Traineramt übernehmen wirst? Was reizt dich am meisten an deiner neuen Aufgabe?

Der erste Kontakt kam durch Dominik Betsch zustande, der mich direkt angesprochen hat und mir erzählt hat, dass Karin Träber sich nur noch auf die Oberliga-Herren konzentrieren wird. Wir haben dann vereinbart, dass ich 2 Probetrainings mit dem Team mache. Nach diesen zwei Einheiten habe ich allen Beteiligten erklärt, was ich anbieten kann. Und da auch das Team und Dominik als Abteilungsleiter ihre Zustimmung gegeben haben, war die Zusammenarbeit danach nur noch eine reine Formalität. Natürlich bin ich mir bewusst, dass wir viele junge Spielerinnen im Team haben. Mir macht es viel Spaß, junge Talente an höheres Niveau heranzuführen. Die Kombination, diese jungen Mädels zusammen mit älteren erfahrenen Spielerinnen auszubilden und das Team gemeinsam voranzubringen war für mich von Anfang an sehr reizvoll und der Hauptgrund für meine Zusage.

Andreas, du bist ja kein unbeschriebenes Blatt in der Pfälzer und Rheinland-Pfälzer Volleyballszene. Wie ist deine Volleyballkarriere bisher verlaufen?

Ich war beim Volleyball eigentlich ein Spätstarter. und bin 1988 durch die Volleyball-AG mit unserem Sport in Berührung gekommen. Nach dem Abitur bin ich dann 1990 das erste Mal im Verein aktiv gewesen. In Mutterstadt und Speyer habe ich dann mehrere Jahre aktiv in der Regionalliga gespielt. Irgendwann kam dann auch die Trainertätigkeit hinzu. 6 Jahre lang habe ich Herrenteams in Speyer und 2 Jahre lang in Mutterstadt trainiert. In der Zwischenzeit habe ich dann die Trainertätigkeit im Verein aufgegeben und war nur noch als Landestrainer aktiv. Dort habe ich knappe 4 Jahre die Jungs des Jahrgangs 1997/98 trainiert und seit Dezember trainiere ich die Mädels des Jahrgangs 2002/03. Aus diesem Kader stammen ja auch die 4 Mädels aus Heiligenstein, die mit Doppelspielrecht an die Oberliga herangeführt werden sollen. Mit dem Kader werde ich auch im Oktober beim Bundespokal antreten.

Wir stellen fest, dass du jede Menge Erfahrung mitbringst. Da kannst du ja sicherlich eine realistische Zielsetzung für die Saison ausgeben.

Ich sehe den Klassenerhalt als erste Priorität. Aber ich habe auch das Ziel, das Team und jede einzelne Spielerin – inbesondere die jungen Talente – zu verbessern. Die jungen Mädels will dich dabei mehr und mehr an das höhere Spielniveau gewöhnen und sie dort etablieren.

Andreas, dir ist wahrscheinlich bekannt, dass unsere Fans bei Heimspielen ihr Team lautstark unterstützen. Möchtest du noch ein paar Worte an die Fans richten?

Natürlich mache ich das gerne. Liebe Fans, meine Mädels brauchen eure Unterstützung bei den Heimspielen. Wir freuen uns, wenn ihr bei den Heimspielen zahlreich in die Halle kommt und sie lautstark unterstützt. Das kann mein Team durchaus beflügeln.

Andreas, vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf eine tolle Saison mit dir und deinem Team.

Unser neuer Trainer Andreas Hollstein