Jugend nicht ganz vorne aber mit guten Leistungen

Die U20-Teams und die U14-Mädels konnten sich am Wochenende mit guten Leistungen bei den Pfalzmeisterschaften präsentieren. Bei den U20-Teams reichte es nicht ganz zu vorderen Platzierungen, die U14 hat sich mit einem Sieg bei 2 Niederlagen am 1. Spieltag der Pfalzmeisterschaft ordentlich präsentiert.

U20männlich mit Platz 4 bei Heimspiel

Als Ausrichter der U20männlich trafen die Germersheimer Jungs in der Gruppenphase auf die SG Speyer/Haßloch/Heiligenstein II und die SG KL-Enkenbach. Im ersten Spiel legte das Team los wie die Feuerwehr. Eine 8-Punkte-Aufschlagserie von Jonas Gruhn sorgte für eine 11:3-Führung. Bis zum 25:14-Satzgewinn spielte das Team souverän weiter. Trainer Betsch wechselte danach die taktische Aufstellung. Danach fand sein Team schwer in Satz 2 und lag gegen Ende mit 16:22 zurück. Letztendlich sorgte Kevin Peter mit einer tollen Aufschlagserie für die Aufholjagd und den Satzgewinn.

Im 2. Spiel hatte das Team nach ausgeglichenem Beginn Probleme, Zugriff auf das Angriffsspiel der Gegner zu finden. KL-Enkenbach zog mit einer 18:11-Führung davon. Nun schlug die Stunde von Tobias Weber, der mit einer Aufschlagserie für den Ausgleich sorgte. Nach weiteren guten Angriffen von Jonas Gruhn und 2 Assen von Kevin Peter war der 2:0-Sieg und damit der Halbfinaleinzug perfekt.

In der anderen Gruppe präsentierte sich mit der SG Speyer/Haßloch/Heiligenstein I der Turnierfavorit mit Siegen gegen den VC Hainfeld und die SG Südpfalz als souveräner Gruppensieger. Hainfeld konnte sich mit etwas mehr Glück Platz 2 sichern und war somit Gegner der Germersheimer im Halbfinale. Taktisch musste Trainer Betsch nun umstellen, da Leon Bauer nicht mehr zur Verfügung stand. Beim 8:25-Satzverlust merkte man die damit verbundene Unsicherheit dem Team deutlich an. Erst im 2. Satz fand man deutlich besser ins Spiel. Nicht zuletzt dank gutem Blockspiel von Florian Schaile konnte das Team bis zur Satzmitte das Spiel ausgeglichen gestalten. Danach zog Hainfeld aber souverän ins Finale ein. Das 2. Halbfinale gestaltete die SG Speyer/Haßloch/Heiligenstein I souverän mit einem Sieg gegen KL-Enkenbach. Auch im Finale konnte dem Favoriten keiner Paroli bieten. Hainfeld musste sich mit 8:25 und 16:25 geschlagen geben. Die Germersheimer Jungs verschliefen im Kampf um Platz 3 den Start gegen KL-Enkenbach, präsentierten sich danach aber top motiviert im 2. Durchgang. Nach starkem Kampf musste man sich am Ende aber im Tie-Break knapp mit 12:15 geschlagen geben und holte somit Platz 4.

U20-Mädchen belegen den 6. Platz

Unter 8 Teams belegten die Germersheimer U20-Mädels am Ende den 6. Platz. In der Gruppenphase konnte man gegen den SC Mutterstadt beim 0:2 zwar recht gut Paroli bieten, musste sich aber wegen zu vieler Eigenfehler geschlagen geben. Im Anschluss sorgten tolle Aufschlagserien und ein gutesAngriffsspiel für einen 2:0-Sieg gegen die SG Waldfischbach. Eine der besten Tagesleistungen zeigte man gegen den SV Steinwenden, dem man im letzten Gruppenspiel in den Sätzen nur knapp mit 0:2 unterlag. Besonders deren starke Außenangreiferinnen konnte man nie ganz in den Griff bekommen. Im Spiel um Platz 5 wartete der TuS Heiligenstein, dem man nach einem guten Spiel knapp mit 1:2 unterlag. Trainer Arthur Eisen war mit seinem Mädels durchaus zufrieden. Besonders Aleyna Yilmaz lobte er für ihre Leistung auf der Zuspielposition.

U14-Mädels mit guter Leistung

Am 1. Spieltag konnten die Mädchen von Trainerin Katrin Naumer den ersten Sieg erreichen. Besonders die Jüngsten im Kader fügten sich gut ein und machen Hoffnung für die Zukunft.

Im 1. Spiel verlor man noch 0:2 gegen den SV Steinwenden. Angesichts der spürbaren Nervosität war dies aber nicht weiter verwunderlich und auch nicht dramatisch. Danach war das Team aber umso mehr motiviert und gewann mit 2:0 gegen den VfB Weilerbach. Nicht zuletzt dank besserer Spieltechnik konnte man hierbei den ersten Sieg einfahren. Die beste Tagesleistung zeigten die Mädels dann gegen den TuS Heiligenstein. Mit viel Lauf- und Kampfbereitschaft und guten Aufschlägen konnte man sich den Tie-Break erspielen. Dort musste man sich nur knapp mit 10:15 geschlagen geben. Trainerin Katrin Naumer war mit ihren Mädels recht zufrieden. Besonders die jüngsten Spielerinnen Leonie Zickgraf und Amelie Vetter (10 und 11 Jahre alt) haben sich sehr gut präsentiert. Außerdem kamen Zoe Szöke, Noelle Werling und Jule Gummel zum Einsatz.