Oberliga-Heimspiele im Zeichen der privaten Benefiz-Aktion

Am kommenden Samstag bestreiten beide Oberliga-Teams ihre Heimspiele und sammeln dabei auf privater Basis Spenden für das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen. Die Teams würden sich sehr freuen, wenn viele Zuschauer zur Unterstützung dieser Benefizaktion in die Sporthalle des Goethe-Gymnasiums kommen würden.

Besondere Taktik notwendig

Wenn ein Regionalliga-Absteiger auf einen Oberliga-Konkurrenten trifft, der letzte Saison erst auf den letzten Drücker die Klasse halten konnte, dann scheint die Favoritenrolle klar zu sein. Ganz so einfach wollen die Germersheimer Oberliga-Volleyballer das Heimspiel gegen den VSC Guldental am Samstag um 17.00 Uhr (Goethe-Gymnasium) aber nicht hergeben.

Die Gäste aus Rheinhessen verpassten letzte Saison im „Alles-oder-Nichts“-Abstiegsendspiel gegen den TSV Speyer den Klassenerhalt und mussten vor der Saison den Verlust von Joschka Link verkraften, der in den letzten Jahren zu den besten Angreifern des Teams zählte. Diesen Verlust hat das Team aber durch gute junge Spieler bisher gut kompensieren können. Germersheims Trainerin Karin Träber wird sich eine besondere Taktik für ihre Männer ausdenken müssen, um die gute Defensive und die starken Außenangreifer der Gäste in den Griff bekommen zu können. Jedenfalls hat sie von einem ihrer ausgesandten „Spione“ genügend Informationen zu Stärken und Schwächen des Gegners erhalten, um ihr Team gut einstellen zu können. In den eigenen Reihen müssen die Germersheimer dafür sorgen, dass die zuletzt gezeigten Defizite in Annahme und Feldabwehr minimiert werden können. Sollte dies gelingen, kann das junge Team sicherlich einen schnellen und variablen Spielaufbau gestalten. Mit einem Sieg wäre der erhoffte Anschluss an das enge Tabellenmittelfeld möglich.

Aus der Not eine Tugend machen

Die Vorzeichen sind nicht gerade optimal. Trotzdem wollen die Germersheimer
Oberliga-Volleyballerinnen am Samstag im Heimspiel um 19.30 Uhr
(Goethe-Gymnasium) gegen den SV Haag aus der Not eine Tugend machen.

Trainer Andreas Hollstein wird in den Trainingseinheiten vor dem Spieltag nur
eine verminderte Truppe zur Verfügung haben. Als ob dies nicht schon genug an
schlechten Vorzeichen ist, werden Laura Walburg und Luise Beutel am Spieltag
direkt kurz vor Spielbeginn zum Team stossen, da sie mit der U20 des ASV Landau
am gleichen Tag noch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im rheinhessischen
Langenlonsheim bestreiten. Da ist es sicherlich von Vorteil, dass der geplante
Spielbeginn um 19.30 Uhr je nach Dauer des vorherigen Herren-Oberligaspiels sich
etwas nach hinten verschieben könnte.
Trotz all dieser nicht optimalen Vorzeichen und der nach wie vor neuralgischen
Besetzung im Mittelblock blicken Coach und Team optimistisch nach vorne:“Unser
starker Wille und die Fans im Rücken können uns zum Sieg tragen“ gibt sich
Hollstein kämpferisch.