Ergebnisse vom 21./22.01.2017

Für die Oberliga-Herren gab es nichts zu holen währen die Damen 1 trotz Niederlage überzeugen. Die jungen Damen 2 gewinnen souverän und setzen sich in der Spitzengruppe fest.

Chancenlos im Rückspiel

Was noch vor gut einem Monat in einer der besten Saisonleistungen trotz Niederlage gipfelte, endete diesesmal für Germersheims Oberliga-Volleyballer in einer deutlichen 0:3-Klatsche (15:25, 17:25, 16:25) beim Tabellenführer TGM Mainz-Gonsenheim II.

Die Gastgeber präsentierten sich von Beginn an souverän und nahezu fehlerlos und untermauerten ihr gestecktes Saisonziel „Aufstieg“ eindrucksvoll. Ohne Libero Kevin Peter, der privat verhindert war, war die Annahme im gesamten Spiel das Hauptproblem auf Germersheimer Seite. Zwar gab Timo Klenz nach langwieriger Verletzung sein Comeback auf der Liberoposition, konnte aber auch nicht verhindern, dass Gonsenheim schon mit den Aufschlägen viel Druck ausübte. So litt auch das eigene Angriffsspiel. Egal welche Angreifer in Szene gesetzt wurden, sie scheiterten desöfteren am starken gegnerischen Block, der sich immer wieder wie eine schier unüberwindbare Mauer präsentierte. So war in allen 3 Durchgängen nicht daran zu denken, die Gastgeber auch nur ansatzweise in Bedrängnis zu bringen. Im Gegensatz zum Hinspiel war die Dominanz diesesmal einfach zu groß, zumal Germersheim einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Diagonalangreifer Dominik Kuhn machte anschließend auch nicht viele Worte: „Gonsenheim hat heute verdient und souverän gewonnen. Wir hatten einfach zu viele Probleme schon in der Annahme“. Trotz der Niederlage behalten die Südpfalzer 4 Puntke Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz, denn auch die Konkurrenz aus Saarwellingen konnte nicht punkten. Auch wenn die Niederlage deutlich war, werden die Spieler jetzt nach dem Motto „Mund abwischen und weiter machen“ agieren, denn die Punkte wollen und müssen sie gegen andere Gegner holen. Nächsten Samstag bietet sich dazu im Heimspiel gegen Bad Salzig die nächste Chance.

Überraschender Satzgewinn

Mehr als nur wacker geschlagen haben sich Germersheims Oberliga-Damen bei der 1:3-Niederlage (16:25, 16:25, 25:21, 24:26) beim FC Wierschem. Angesichts des reduzierten Kaders ist der Satzgewinn schon mehr als man im Vorfeld erwarten durfte. Auch der Tie-Break war sogar in Reichweite.

Ohne 3 Spielerinnen reiste das Team zum Auswärtsspiel. Trainer Hollstein hatte aufgrund des Personalengpasses Standby-Spielerin Katrin Pantea aktiviert und auch Arlinda Dakaj aus der 2. Mannschaft mitgenommen. Nach der langen Reise musste man sich erst mal in einer kalten Halle akklimatisieren. Damit hatte man deutlich Probleme und präsentierte sich viel zu verschlafen. Die Laufbereitschaft in der Annahme und Abwehr ließ zu wünschen übrig, so dass man im Spielaufbau wenig Möglichkeiten hatte. Wierschem hatte leichtes Spiel und konnte die eigenen Angriffschancen gegen einen löchrigen Germersheimer Block konsequent nutzen. Die Probleme konnten „Hollsteins Seven“ auch im 2. Durchgang nicht abstellen. Die fast schon erwartete Niederlage nahm scheinbar seinen Lauf. Irgendwie konnten die Germersheimerinnen sich im 3. Satz aber stabilisieren und Wierschem ließ nach. Nachdem die Gäste einen Rückstand aufholen konnten, war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Kurz vor Satzende zog Germersheim dann entscheidend davon. Der Satzgewinn war schon angesichts der Voraussetzungen mehr als man hätte erwarten dürfen. Dies beflügelte das dezimierte Germersheimer Team spürbar. Selbst ein deutlicher 7:14-Rückstand im 4. Satz wurde mit einer starken Aufschlagserie von Katrin Naumer aufgeholt. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Germersheim präsentierte sich gut gelaunt und kämpferisch und konnte die Gastgeberinnen ein ums andere Mal ärgern. Wierschems Trainer Peter Nogueira-Schmid musste seine Spielerinnen zwischenzeitlich deutlich ermahnen. Kurz vor Satzende hatte Germersheim beim 24:23 einen Satzball. Die Gastgeberinnen glichen aus und konnten ihren Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen und machten den Sack zu.
Für Germersheim gab es zwar keine Punkte, jedoch ist der Satzgewinn aller Ehren wert. Und die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt muss man nicht unbedingt gegen eines der Top-Teams holen. Das hatte Trainer Hollstein schon vor Wochen als Devise ausgegeben. Und wer weiß, wofür der Satzgewinn am Ende gut sein kann.

Hartnäckig geblieben

Mit einem deutlichen 3:0-Sieg (20:25, 8:25, 17:25) beim TV Rheinzabern II bleiben die Damen 2 der erste und hartnäckigste Verfolger von Tabellenführer Landau.
Trainer Arthur Eisen hatte im Vorfeld volle Konzentration gefordert und einen klaren Sieg erwartet. Seine Mädels folgten ihm und wurden den Erwartungen gerecht. Von Beginn an waren die Gäste das dominierende Team. Bereits mit den Aufschlägen wurde Rheinzabern immer wieder unter Druck gesetzt. Auch im Angriff nutzten die Damen 2 ihre Chancen konsequent. Kleinere Schwächephasen brachten das Team aber nie in Bedrängnis, denn zu groß war die spielerische Überlegenheit. Im Mittelblock überzeugte die groß gewachsene Elina Schengel, die ihre körperliche Überlegenheit im Block und Angriff immer wieder gekonnt ausnutzte. Trainer Eisen nutzte das deutliche Ergebnis um munter durchzuwechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Mit dem Erfolg setzt sich das Team auf Platz 2 fest und hat bei einem Spiel weniger aktuell nur 4 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze.

Weiteres Ergebnis:

SG Südpfalz II – Herren 2 3:0