Vorschau für den 11./12.02.2017

Am kommenden Wochenende greifen die Oberliga-Teams nach zweiwöchiger Pause wieder ins Geschehen ein.

Höllenfeuer im Tabellenkeller

Wenn der Drittletzte der Tabelle auf den Vorletzten trifft, dann ist mehr als nur ein Kellerduell. Für Germersheims Oberliga-Volleyballer wird das Gastspiel beim TV Saarwellingen (Samstag 20 Uhr) zu einem echten Höllenfeuer im Tabellenkeller.

Einen Vorteil haben die Gäste aus der Stadt am Rhein im Duell mit dem saarländischen Vertreter. Dank der aktuell 4 Punkte Vorsprung kann Saarwellingen selbst mit einem deutlichen Sieg Germersheim in der Tabelle nicht überholen. Psychologisch kann dies ein Vorteil für die Rheinstädter sein. Im Hinspiel gewann der saarländische Aufsteiger noch mit 3:2 und profitierte im damaligen 1. Saisonspiel von der Unerfahrenheit und Nervosität auf Germersheimer Seite. In der Zwischenzeit hat sich das Leistungsniveau bei den Gästen aber deutlich verbessert, so dass man auch dank der Erfolge gegen besser platzierte Teams selbstbewusst ins Saarland reisen wird. In so einem wichtigen Duell mit vorentscheidendem Charakter für den Klassenerhalt muss ein Sieg das oberste Ziel sein. Trainerin Karin Träber wird aller Voraussicht nach wieder auf ihren kompletten Kader zurückgreifen können. Alle Spieler haben sich zuletzt nach Verletzungen und Krankheit wieder einsatzfähig gemeldet. Allein schon aufgrund der tabellarischen Brisanz wird Träber ihr Team sicherlich entsprechend motivieren und nicht den Fehler zu machen, die Gastgeber zu unterschätzen.

Ein Schuss Extra-Motivation

Rein tabellarisch gesehen sind Germersheims Oberliga-Volleyballerinnen beim TV Rohrbach (Samstag 20 Uhr) Außenseiter. Die Tabellensituation könnte den Gästen aber vielleicht auch einen Schuss Extra-Motivation verleihen.

Germersheim steht mit seinem recht jungen Team am Tabellenende und muss gegen den Tabellendritten das gesamte Können aufbieten, um Punkte holen zu können. Dass das Potential dafür vorhanden ist, hat das Team zuletzt immer wieder gezeigt. Es wird darauf ankommen, dies nun aber stetig über die gesamte Spieldauer abzurufen. Libera Laura Troubal ist trotz der Underdog-Rolle optimistisch: „Wenn man sieht, dass unser Konkurrent Haag zuletzt den Favoriten aus Wierschem besiegt hat, dann muss uns das auch entsprechend Motivation geben, an uns zu glauben. Zu verlieren haben wir jedenfalls nichts und können daher auch befreit aufspielen.“ Man darf gespannt sein, ob die Libera diese positive Grundstimmung im Team verbreiten kann und es damit zu einem Sieg führen kann.

Weitere Spiele:

SG Speyer/Haßloch II – Herren 2

SG Speyer/Haßloch V – Herren 3